| Markus Huber

Stressbewältigung – Methoden, um Stress zu reduzieren

Hektik und Stress bestimmen häufig unseren Alltag und führen zu Gefühlen der Überforderung, des Unwohlseins oder gar der Erschöpfung. Die Auswirkungen von anhaltendem Stress variieren von Person zu Person. In der heutigen Gesellschaft ist es unumgänglich, mit Stress richtig umzugehen. Daher hat sich der Begriff Stressbewältigung bzw. Stressmanagement etabliert. Dabei ist es wichtig, zu wissen, was Stress genau ist, wie er sich äußert, wo die persönliche Stressgrenze liegt und welche Methoden helfen, um Stress zu reduzieren.

Kampf oder Flucht – was ist Stress?

Wenn heute jemand von Stress spricht, ist der Begriff meistens negativ behaftet. Ursprünglich ist Stress aber eine überlebenswichtige Reaktion des menschlichen Körpers, um entweder mit einem wilden Tier zu kämpfen oder vor Angreifern zu fliehen. Durch Stresssituationen werden ungeahnte Kräfte im Körper mobilisiert und versetzen diesen in ständige Alarmbereitschaft. Auch heute treibt uns positiver Stress dazu an, körperliche Höchstleistungen zu vollbringen.

Sind wir in einer Stresssituation, werden über die Hirnanhangdrüse, den Hypothalamus und die Nebennierenrinde bestimmte Prozesse gesteuert: Es kommt zu einer erhöhten Blutzufuhr und Ausschüttung unter anderem von Adrenalin und Cortisol. Stress wird erst dann zu einem Problem, wenn der Zustand anhält. Häufige Auslöser von Stress, sogenannte Stressoren, können extrinsisch, beispielsweise die Arbeit oder finanzielle Probleme, oder intrinsisch sein, wie zum Beispiel Sorgen um das soziale Netzwerk oder den eigenen Erwartungen gerecht zu werden. Oft führt ein Auslöser zum anderen und die Lage erscheint hoffnungslos. Betroffene zeigen eine Vielzahl an Symptomen und fühlen sich dauerhaft überfordert.

Stresssymptome – wie äußert sich Stress?

Der sogenannte negative Stress hat sowohl physische als auch psychische Auswirkungen auf den menschlichen Organismus und führt im schlimmsten Fall sogar zu einem kompletten Burnout. Welche Symptome sich im Laufe der Zeit entwickeln, ist von den einzelnen Personen abhängig. Erholung und Entspannung scheinen in den Augen der Betroffenen außer Reichweite zu sein und so steigern sich die Symptome. Die Anzeichen für zu viel Stress können sich wie folgt äußern:

  • Innere Unruhe
  • Unzufriedenheit
  • Druck
  • Nervosität
  • Konzentrationsschwäche
  • Schlafstörungen
  • Aggressivität
  • Appetitlosigkeit
  • Anfälligkeit für Krankheiten
  • Kopfschmerzen bis hin zu Migräne
  • Depressive Verstimmungen

Stress reduzieren – wie pflanzliche Schutzstoffe helfen

Aufgrund von chronischem Stress werden zahlreiche Kettenreaktionen im Körper ausgelöst, die schlussendlich zu einem geschwächten Immunsystem führen. Je besser sich der Auf- und Abbau von Energie die Waage halten, desto einfacher ist es für unser Abwehrsystem, die Folgen von Stresssituationen auszugleichen. Besonders hilfreich sind dabei pflanzliche Schutzstoffe, die das Gleichgewicht der physiologischen Immunfunktionen begünstigen können.

Mithilfe der pflanzlichen Wirkstoffkomplexe der Vitaminerei kann der menschliche Organismus eine Vielzahl an Schutzstoffen aufnehmen und so eine Abweichung des Stoffwechsels von der Mittellage ausgleichen.

Hier findest Du unsere SPIN´s zum Thema Stressbewältigung

Diese 7 Methoden helfen beim Stressabbau

  1. Bewegung und Sport

              Stresshormone werden durch Bewegung abgebaut und gleichzeitig wird der Kopf durch die Ablenkung wieder frei. Wichtig ist, dass man Sport nicht als Raub von Freizeit ansieht, sondern als Möglichkeit des Ausgleichs. Außerdem erhält der Tag durch die Sporteinheit mehr Struktur, was wiederum die Stressbewältigung unterstützt. Schon kleine Bewegungseinheiten wie ein Spaziergang oder Tanzen in der Wohnung können den Stressabbau fördern.

    2. Anti-Stress-Zeitmanagement

                Gut organisiert dem Stress entgegenwirken. Wichtig für die Stressbewältigung ist es, Zeitpläne zu erstellen und dabei auch Prioritäten festzulegen. Hilfreich dabei sind To-do-Listen, denn hier sind auf einen Blick alle Aufgaben ersichtlich. Es können dabei die Hauptaufgaben und Prioritäten bestimmt werden: Was ist wichtig? Was kann warten? Zwischen den Arbeitsblöcken sollten auch immer kurze Pausen zum Essen, Trinken, Bewegen etc. eingeplant werden. Weiters ist es auch wichtig, gewisse Störfaktoren zu identifizieren und diese zu minimieren. Beispiele wären hier, das Handy auf lautlos zu stellen oder etwaige Benachrichtigungen von Social-Media-Accounts zu deaktivieren.

      3. Die berühmte Work-Life-Balance

                Nahezu kein Begriff prägt die heutige Arbeitswelt so sehr wie die Work-Life-Balance. Sie ist essenziell für einen gesunden Geist und Körper. Die Arbeit ist oft anstrengend und mit viel Stress verbunden. Wenn man seinen Arbeitsplatz verlässt, sollte die Arbeit auch dortbleiben und nicht mit nach Hause genommen werden. Die Freizeit soll ein Ausgleich sein, um die Energiereserven wieder neu aufzuladen.

      4. Stress entgegenwirken: In den kleinen Dingen liegt die Kraft

                Wie so vieles im Leben ist es oft nur eine Frage der Einstellung, besonders bei intrinsischem Stress. Denn oft ist es Perfektionismus, der uns beeinflusst und Stress hervorruft. Ziel der Stressbewältigung ist es auch, alte Bewertungsmuster abzulegen und neue Denkmuster zu etablieren. Ein wichtiger Schritt besteht darin, den eigenen Perfektionismus offenzulegen und diesen im nächsten Schritt kritisch zu betrachten. Dazu zählt der Abgleich der eigenen Ansprüche und Erwartungen mit den realistischen Anforderungen.

                Ein perfektionistisches Verhaltensmuster kann natürlich nicht von heute auf morgen abgelegt werden, daher gilt: Schritt für Schritt. So kann die Umformulierung von Sätzen wie „Fehler kommen unter keinen Umständen infrage“ in „Fehler können passieren, wir sind alle nur Menschen“ auf Dauer neue Glaubenssätze etablieren. Zusätzlich zu den positiven Formulierungen sollte man daran arbeiten, positive Momente bewusster wahrzunehmen. Hört sich zunächst unmöglich an, aber auch hier gilt wieder: Kleine Schritte führen ans Ziel. Zum Beispiel kann man jeden Abend drei positive Dinge, die untertags passiert sind, notieren: „Ich habe heute ein Kompliment erhalten“, „Ich habe das Buch fertig gelesen“ etc. In den kleinen, alltäglichen Dingen liegt der Schlüssel zum positiven Denken; wir müssen sie nur bewusster wahrnehmen und nicht als selbstverständlich ansehen.

      5. Entspannungstechniken: Zeit für sich selbst

                Über die Jahre hinweg haben sich verschiedene Methoden etabliert, die bewusst Entspannungssituationen herbeiführen können. Dabei kann jede Person etwas für sich persönlich entdecken – von Traumreisen, Atemtechniken, autogenem Training und progressiver Muskelentspannung bis hin zu Mentaltraining und Meditation. Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Alltag kurz auszublenden und durchzuatmen.

      6. Lachen & raus in die Natur

                Um den Stress im Alltag zu reduzieren, helfen meist ganz einfache Dinge. Ein Spaziergang im Wald beispielsweise; die Natur hat mit ihrer Artenvielfalt und den unzähligen Gerüchen eine beruhigende Wirkung auf uns. Wenn für einen Spaziergang die Zeit nicht ausreicht, dann hilft auch oftmals schon ein Foto von einer Landschaft. Neben der Natur wirkt sich auch Lachen positiv auf unseren Organismus aus, denn ein Lachen oder Lächeln setzt Glückshormone frei.

      7. Bewusste und gesunde Ernährung

                Eine ausgewogene Ernährung sorgt für einen gesunden Geist und Körper und hilft daher auch bei der Stressbewältigung. Doch genau in stressigen Situationen neigt man zu ungesundem Essen und raubt so dem Körper noch mehr Energie. Besonders wichtig, um einem möglichen Ungleichgewicht vorzubeugen, ist die ausreichende Zufuhr von pflanzlichen Nahrungsbestandteilen. Denn diese enthalten Inhaltsstoffe, die als Antioxidantien wirken. So kann der menschliche Organismus besser auf Stresssituationen reagieren. Antioxidantien kommen in verschiedenen Formen vor und haben eine eindeutige Vitaminfunktion. Derartige Verbindungen können vom menschlichen Organismus nicht selbst hergestellt werden und müssen daher über die Nahrung aufgenommen werden, wie beispielsweise Vitamin C.

      Wirkungsvoller als isolierte Vitamine ist die ganze Vielfalt pflanzlicher Antioxidantien. Diese werden auch Flavonoide und Tannine genannt. Tee- und Gewürzpflanzen weisen eine hohe Konzentration dieser Stoffe auf und helfen dem Körper, gefährliche Sauerstoffradikale, die bei Stresszuständen gebildet werden, zu bekämpfen. Dies ist eines der Geheimnisse der bewährten Wirkstoffkomplexe der Vitaminerei. Durch die große Menge an Pflanzen wird auch eine Fülle von verschiedenen pflanzlichen Schutzstoffen transportiert und somit der Körper bestmöglich unterstützt.

      Hier findest Du unsere SPIN´s zum Thema Stressbewältigung

      SpinUpYourLife - Du bist Dein Held!

       

      Einen Kommentar hinterlassen

      Das Magazin der Vitaminerei

      In unserem Vitaminerei Magazin wirst Du immer wieder neue Artikel und praktische Tipps zu den Themen Gesundheit, Lebensenergie und Lebensfreude finden.